Imogen Heath

Dokumentation

Für DRECK: Ein Apparat übernimmt die Filmemacherin Imogen Heath die Rolle der Ethnografin. Mit Hilfe digitaler und analoger Medien begleitet sie kritisch das Projekt über die gesamte Dauer. Gegen die Praxis der Dokumentation, Archivierung und Klassifizierung setzt Heath das Unvollendete, den Exzess und das Schmutzige: Eine Landschaft aus Sound, gesammelt aus Interviews mit allen Beteiligten, wird Ideen über Dreck, Exzess und Müll in Politik, Praxis und Ästhetik entwickeln, digitale Bilder zeigen Künstlerinnen bei der Arbeit, fokussieren auf Details, die im Ganzen unlesbar wären. Inszenierte großformatige Fotografien auf analogem Film von den Künstlern mit ihrer Arbeit, auf repräsentative Weise in Szene gesetzt in Anlehnung an anthropologische Fotografien des 19. und 20. Jahrhunderts in ihrem 
gestischen Exzess, ergänzen das Material, mit dem sie einem überhöhten Verfallsprozess unterworfen werden, wörtlich begraben unter Müll.